Obwohl die EU-Institutionen und seine Mitgliedstaaten eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung der sozialen Integration benachteiligter Roma in Europa ergriffen haben, hat sich die Situation in den letzten zehn Jahren im Wesentlichen nicht verbessert. Immer noch sind viele Roma überall in Europa vor Armut, sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und rassistischer Gewalt

Anlässlich des Internationalen Roma Tages am 8. April wirft der Zentralratsvorsitzende Romani Rose der Europäischen Union und deren Mitgliedsländern Versagen vor in der Bekämpfung der gegen die Minderheit gerichteten Gewalt und des Rassismus. In einem Schreiben an EU Kommissionspräsident Juncker fordert der Zentralratsvorsitzende Romani Rose Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten wegen Verletzung

Der Begriff Antiziganismus bezeichnet sowohl jene Bilder und Vorurteile, die sich Menschen von vermeintlichen „Zigeunern machen“ als auch die daraufhin folgende Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung. Antiziganismus ist ein Parallelbergriff zu Antisemitismus. Die Wirkungsweise von Antiziganismus liegt in einer Homogenisierung, Stigmatisierung und Reduzierung der betroffenen Individuen auf die Mitgliedschaft in einer

von Daniel Strauß, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti&Roma, Landesverband Baden-Württemberg Der 1. Weltkongress der Roma fand am 8. April 1971 in London statt. Delegierte aus 14 Ländern reisten an und diskutierten erstmals gemeinsam die vielfältigen Probleme und Bedingungen, unter denen die Sinti/Roma im Nachkriegseuropa lebten. Doch eine spürbare politische Änderung

März 2017 Der Landsverband Deutscher Sinti und Roma bedankt sich für die Einladung und die bewegende Eröffnungsveranstaltung. Nachdem das Mahnmal ein Jahr lang am Diakonissen-Krankenhaus stand, einer der Orte, an dem in der NS-Zeit Sterilisationen gegen den Willen der Betroffenen vorgenommen worden waren, wandert das Mahnmal nun zum Fachbereich Gesundheit.

Am 04.04.2017 fand mit dem mit dem Ministerialdirigent Dr.Bergner, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport ein konstruktives Gespräch in Stuttgart über die Vereinbarung in die Curricula von Schulen das Thema Geschichte und Gegenwart, sowie die Kultur der Sinti und Roma, aufzunehmen. Hierfür übergab der Verband der deutschen Sinti und Roma,

Amaro Foro e.V. führt seit 2014 eine systematische Dokumentation von antiziganistischen und diskriminierenden Vorfällen in Berlin. Für das Jahr 2016 wurden erstmals auch die Auswirkungen der Asylrechtsverschärfungen von 2014 und 2015 auf die Lebensrealitäten von Roma-Asylbewerber*innen dokumentiert. Außerdem wurden Medienberichte nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ erfasst und die zugehörigen