Gräberangelegenheiten in Baden-Württemberg

Gräberangelegenheiten

 

Titelbild: Bernd Kasper / pixelio

 

Hier werden wir Sie über den aktuellen Stand in den einzelnen Städten in Baden-Württemberg informieren.

Hintergrund:
[box] Mit dem Abschluss eines Staatsvertrages im Jahr 2013 hat das Land Baden-Württemberg die deutschen Sinti und Roma in einem offiziellen, durch den Landtag einstimmig mit Gesetzeskraft versehenen Akt als nationale Minderheit in Baden-Württemberg anerkannt und gewürdigt. Im vom Landesverband der Deutschen Sinti und Roma in Baden-Württemberg, von Landesregierung, Landtag und den kommunalen Landesverbänden gemeinsam besetzten „Rat für die Angelegenheiten der deutschen Sinti und Roma“ geht es um die gemeinsame Gestaltung unserer Zukunft. Mit dieser erstem, gemeinsamen Vorlage wollen wir uns einem Thema widmen, dem emotial und kulturgeschichtlich große Bedeutung zukommt: Der Pflege der Gräber der von Sinti und Roma, die unter der NS-Verfolgung gelitten haben. Sie bilden oft die einzigen Gedenkorte für ganze Familien und sind doch oft kaum bekannt bzw. von Auflösung bedroht. Mit dieser gemeinsamen Handreichung wollen wir Landesverwaltung, Kommunen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger unterstützen, die sich mit uns bemühen, solche Gräber auch im Hinblick auf künftige Generationen zu erhalten.

Quelle: Rat für die Angelegenheiten der deutschen Sinti und Roma

Klaus-Peter Murawski – Staatssekretär im Staatsministerium Baden-Württemberg

Daniel Strauß – Vorstandsvorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg [/box]