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Dauerausstellungen

Wir begrüßen Sie unsere Ausstellungen zu besuchen Mittwochs und Donnerstags von 14 Uhr bis 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr,  Führungen ganztags nur nach Vereinbarung)

 

„Mari Parmissi“ Unsere Geschichte. Dauer- und Wanderausstellung

Herausgeber_innen                          Strauß, Daniel / Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Baden-Württemberg / RomnoKher Mannheim

Erscheinungsjahr                              2016

Erscheinungsort                               Mannheim

 

Inhalt

Die Ausstellung umfasst thematisch die Geschichte der Abstammung der Sinti und Roma seit der ersten schriftlichen Erwähnung 475 v.u.Z. Sie zeigt den gesellschaftlichen Antiziganismus in den Bereichen Religion, Politik und Wissenschaft. Die daraus von der Minderheit entwickelten Überlebensstrategien prägen ihre Identität zum Teil bis in die Gegenwart. Sie umfassen die Bereiche Sicherheit, Wohnen, Beruf, Musik, Erzählkunst und Sprache. Die Ausstellung markiert den Punkt vom politischen hin zum biologischen Antiziganismus und Völkermord. Es werden die Anfänge der Bürgerrechtsbewegung vom 8. April 1971 in London bis in die aktuelle Gegenwart, den ersten Staatsvertrag in Baden-Württemberg, aufgezeigt.

 

„Typisch Zigeuner?“ Mythos und Wirklichkeit. Dauer- und Wanderausstellung

Herausgeber_innen                          RhomnoKher Mannheim

Erscheinungsjahr                              2009

Erscheinungsort                               Mannheim

 

Inhalt

Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil setzt sich mit Vorurteilen, Stereotypen, Klischees und den „Zigeuner“bildern auseinander. Die Rollups umfassen die Bereiche: Antiziganismus in der Politik, Musik, Kunst, Wissenschaft, Kirche, Literatur, im Film und im Alltag. Dem gegenüber werden u.a. EU-Strategien gegen Antiziganismus gestellt. Im zweiten Teil werden prominente Sinti und Roma portraitiert. So zum Beispiel Django und Schnuckenack Reinhardt und einige, die sich erst spät dazu „bekannt“ haben, der nationalen Minderheit anzugehören, da sie sich vor Vorurteilen, Benachteiligungen und Mobbing schützen wollten.

 

 

Wanderausstellungen zum Verleih

„Mari Parmissi“ – Unsere Geschichte

Herausgeber_innen                          Strauß, Daniel / Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Baden-Württemberg / RomnoKher Mannheim

Erscheinungsjahr                              2016

Erscheinungsort                               Mannheim

 

Inhalt

Die Ausstellung umfasst thematisch die Geschichte der Abstammung der Sinti und Roma seit der ersten schriftlichen Erwähnung 475 v.u.Z. Sie zeigt den gesellschaftlichen Antiziganismus in den Bereichen Religion, Politik und Wissenschaft. Die daraus von der Minderheit entwickelten Überlebensstrategien prägen ihre Identität zum Teil bis in die Gegenwart. Sie umfassen die Bereiche Sicherheit, Wohnen, Beruf, Musik, Erzählkunst und Sprache. Die Ausstellung markiert den Punkt vom politischen hin zum biologischen Antiziganismus und Völkermord. Es werden die Anfänge der Bürgerrechtsbewegung vom 8. April 1971 in London bis in die aktuelle Gegenwart, den ersten Staatsvertrag in Baden-Württemberg, aufgezeigt.

 

Größe                                                

32 Tafeln mit Aufstellern je 0,86 x 1,61 Meter

 

Inhalt der Tafeln                                  

Teil I Historik 475 v.u.Z. bis 1945

1. Erste Abstammungshinweise

2. Herkunft

3. Wege nach Nordwesten

4. Religiöser Antiziganismus

5. Politischer Antiziganismus

6. Überlebensstrategie: Schutz und Geleitbriefe

7. Überlebensstrategie: Wohnen

8. Überlebensstrategie: Berufe

9. Überlebensstrategie: Musik

10. Überlebensstrategie: Erzählkunst

11. Überlebensstrategie: Sprache

12. Vom politischen zum biologischen Antiziganismus

13. NS-Völkermord

 

Teil II Historik 1945 bis 2016

14. Nachkriegsgeschichte

15. NS-Überlebende fordern ihre Rechte ein

16. Erster Roma-Weltkongress

17. Indische Regierung unterstützt Roma und Sinti

18. Zweiter Roma-Weltkongress

19. Kinder der NS-Überlebenden fordern Rechte

20.Historischer Wendepunkt

21. Dritter Roma-Weltkongress

22. Gründung des „Zentralrates“

23. Anerkennung des Völkermordes

24. Anerkennung als nationale Minderheit

25. Eröffnung des „Dokumentationszentrums“

26. Kultur- und Bildungszentrum „RomnoKher“

27. Preisverleihungen

28. Bundesweite Untersuchungen

29. Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas

30. „Hildegard Lagrenne Stiftung“

31. Der Staatsvertrag

32. „Forschungsstelle Antiziganismus“

 

Preise                                          

1 Woche 300 €

2 Wochen 500 €

3 Wochen 600 €

Jede weitere Woche 100 €

* Zusätzlich Kosten für Auf-/Abbau, sowie Fahrtkosten

 

Comicausstellung „Lebenswirklichkeiten der Sinti und Roma“

Herausgeber_innen                          Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Baden-Württemberg

Erscheinungsjahr                              2015

Erscheinungsort                                Mannheim

 

Inhalt                                                

Was thematisiert der Staatsvertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und den deutschen Sinti und Roma, der 2013 abgeschlossen wurde? Die 5 Rollups zeigen bildlich die Themen, die Sinti und Roma heute betreffen: Wohnen, Beschäftigung, Bildung und Antiziganismus.

 

Größe                                                

5 Rollups. Je 1,20 x 2,00 Meter. Gewicht pro Rollup 3 kg

 

Inhalt der Rollups                                            

1. Warum ein Staatsvertrag?

2. Gleiche Bildungschancen

3. Herzlich Wilkommen

4. Der Traumjob

5. Schöner Wohnen

 

Preise                                          

1 Woche 50 €

2 Wochen 75 €

3 Wochen 100 €

Jede weitere Woche 25 €

* Zusätzlich Kosten für Auf-/Abbau, sowie Fahrtkosten

 

„Typisch Zigeuner?“ Mythos und Wirklichkeit

Herausgeber_innen                          RomnoKher Mannheim

Erscheinungsjahr                              2009

Erscheinungsort                               Mannheim

 

Inhalt

Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil setzt sich mit Vorurteilen, Stereotypen, Klischees und den „Zigeuner“bildern auseinander. Die Rollups umfassen die Bereiche: Antiziganismus in der Politik, Musik, Kunst, Wissenschaft, Kirche, Literatur, im Film und im Alltag. Dem gegenüber werden u.a. EU-Strategien gegen Antiziganismus gestellt. Im zweiten Teil werden prominente Sinti und Roma portraitiert. So zum Beispiel Django und Schnuckenack Reinhardt und einige, die sich erst spät dazu „bekannt“ haben, der nationalen Minderheit anzugehören, da sie sich vor Vorurteilen, Benachteiligungen und Mobbing schützen wollten.

 

Größe

27 Rollups. Je 1,20 x 2,00 Meter. Gewicht pro Rollup 3 kg

 

Inhalt der Rollups     

                                          

Teil I

1. Titel

2. Einführung: Sinti und Roma in Europa

3. Antiziganismus in seiner Brisanz

4. Antiziganismus in den Wissenschaften

5. Antiziganismus als Politik

6. Antiziganismus nach 1945

7. Antiziganismus in der Kirche

8. Antiziganismus in der Kunst

9. Antiziganismus in der Literatur

10. Antziganismus im Film

11. Antziganismus in der Musik

12. Antiziganismus im Alltag

13. Antiziganismus in den Medien

14. EU Rahmen: Ziele und Wirklichkeiten

15. Strategien und Ausblicke

 

Teil II

16. Sport: Johann „Rukeli“ Trollmann

17. Bürgerschaftliches Engagement (Anna Mettbach) und (Hildegard  Franz)

18. Politik (Livia Jaroka)

19. In der Mehrheitsgesellschaft (anonym)

20. Film (Schauspieler Sinti und Roma)

21. Musik und Literatur (Marianne Rosenberger)

22. Musik (Django Reinhardt)

23. Musik (Schnuckenack Reinhardt)

24. Film und Dokumentation (Melanie Spitta)

25. Sport (Oswald Marschall)

26. Literatur (Mateo Maximoff)

27. Literatur (Philomena Franz)

 

Preise

1 Woche 300 €

2 Wochen 200 €

3 Wochen 100 €

Jede weitere Woche 100 €

* Zusätzlich Kosten für Auf-/Abbau, sowie Fahrtkosten

 

…wegekommen. Abschied ohne Wiederkehr. Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma

Herausgeber_innen                          Strauß, Daniel

Erscheinungsjahr                              2000

Erscheinungsort                               Mannheim

 

Inhalt

Am 16. Mai 1940 begannen organisierte Familien-Deportationen. 2 500 Sinti und Roma wurden in das sogenannte „Generalgouvernement“  Polen verschleppt. Aus der Pfalz, Ludwigshafen, Worms, Mannheim und der Rhein-Neckar-Region kamen die Sinti-Familien – über 800 Personen – in die Festung am Hohenasperg. Damals waren zum ersten Mal die Sonderzüge der Reichsbahn von Bremen, Hamburg bis in den Süd-Westen, quer durch Deutschland gefahren. Ihr Ziel: das sogenannte „Generalgouvernement  Polen“. Der Zweck, die künftigen Massendeportationen von Juden, Sinti und Roma organisatorisch  vorzubereiten und zu erproben. Diese Verschleppung von deutschen Sinti und Roma im Mai 1940 – in der Sprache der Mörder verschleiernd als „Umsiedlung  von Zigeunern“ bezeichnet – markierte den Beginn der systematischen Deportationen durch die Nationalsozialisten  in die Vernichtung.

 

Größe

36 Tafeln zum Hängen je 0,70 x 1,00 Meter oder mit Aufstellern je 0,86 x 1,61 Meter

 

Inhalt der Tafeln

1. Titel

2. Sinti und Roma in der Historie I

3. Sinti und Roma in der Historie II

4. Sinti und Roma in der Historie III

5. Sinti und Roma in der Historie IV

6. Sinti und Roma in der Historie V

7. Die NS-Machtergreifung I

8. Die NS-Machtergreifung II

9. Die NS-Machtergreifung III

10. Ausgrenzung mit System I

11. Ausschluss aus der „Volksgemeinschaft“ I

12. Ausschluss aus der „Volksgemeinschaft“ II

13. Ausschluss aus der „Volksgemeinschaft“ III

14. Ausschluss aus der „Volksgemeinschaft“ IV

15. Ausschluss aus der „Volksgemeinschaft“ V

16. Ausschluss aus der „Volksgemeinschaft“ VI

17. Die Institutionen der Vernichtung I

18. Die Institutionen der Vernichtung II

19. Chronologie des Völkermordes I

20. Abfahrt Asperg – Fahrt ohne Widerkehr I

21. Ausgrenzung mit System II Das Lagersystem in Baden und Württemberg

22. Abfahrt Asperg – Fahrt ohne Widerkehr II

23. Abfahrt Asperg – Fahrt ohne Widerkehr III

24. Abfahrt Asperg – Fahrt ohne Widerkehr IV

25. Abfahrt Asperg – Fahrt ohne Widerkehr V

26. Chronologie des Völkermordes II

27. Verbrechen auf den Transporten

28. Auschwitz-Erlass, 16. Dezember 1942 I

29. Auschwitz-Erlass, 16. Dezember 1942 II

30. Endstation Auschwitz I

31. Endstation Auschwitz II

32. Endstation Auschwitz III

33. Endstation Auschwitz IV

34. Endstation Auschwitz V

35. Endstation Auschwitz VI

36. Endstation Auschwitz VII

 

Preise

1 Woche 300 €

2 Wochen 500 €

3 Wochen 600 €

Jede weitere Woche 100 €

* Zusätzlich Kosten für Auf-/Abbau, sowie Fahrtkosten