Kalender

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Mai 2017

09.05. Mietrecht – Wohnungen finden und darin leben

Rechtsanwalt Munuera beschreibt in seinem Vortrag welche Probleme es im sozialen Bereich der Wohnungssuche geben kann und vermittelt die Grundzüge des Mietrechts. Dieser Vortrag steht im Zusammenhang mit der schlechten Wohnungssituation der Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland. Der Vortrag richtet sich an alle Interessenten.

Veranstaltungsort: B7 , 16 68159 Mannheim; Uhrzeit: 17 – 19 Uhr

 

16.05. Gedenktag Widerstand im „Zigeunerlager“

 

18.05. Bündnistreffen Stiftung Denkmal

 

Juni 2017

10.06. Klavier Solo Jerome Weiss               

Werke der Klaviermusik des 19./20. Jahrhundert von der Klassik bis zur Filmmusik

Einlass 18:30 Uhr

Konzertbeginn: 19:00 Uhr im Kulturhaus RomnoKher, B7 16, 68159 Mannheim 

Kartenvorverkauf
Per E-Mail: jw@sinti-roma.com

Telefonisch: 0621 / 911 091 00

Erwachsene: 12 €

Ermäßigt: 8 €*

*Schüler, Studenten, Mitglieder des VDSR, Kinder bis 10 J. frei

Infos unter: www.jeromeweiss.de

Flyer 10.Juni Konzert Jerome Weiss

 

20.06. Stadtrundgang zur Geschichte der Heidelberger Sinti mit Ilona Lagrene und Lupe e.V.

17:00 Uhr – 19:30 Uhr in Heidelberg

Start: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma: Bremeneckgasse 2
69117 Heidelberg

Am 22. Mai 1940 wurden die badischen Sinti „in den Osten“ deportiert. Darunter befanden sich viele Familien, die zuvor in der Heidelberger Altstadt bzw. in Ludwigshafen gelebt hatten. An sie zu erinnern ist das Anliegen dieser Veranstaltung, die gemeinsam mit der Bürgerrechtlerin Ilona Lagrene durchgeführt wird. Sie wurde 1950 in Heidelberg geboren und war von 1990 bis 1996 Vorsitzende des Verbands Deutscher Sinti Baden-Württemberg. Ihrem unermüdlichen Engagement ist es zu verdanken, dass die Erinnerung an die Heidelberger Sinti-Familien bewahrt geblieben ist. Der Rundgang durch die Altstadt beginnt im Innenhof des Dokumentationszentrums und schließt dort im Seminarraum mit einem vertiefenden Vortrag ab.

Von der Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Kooperation mit der „Heidelberger Lupe – Verein für historische Forschung und Geschichtsvermittlung“ und dem Arbeitsbereich „Minderheitengeschichte und Bürgerrechte in Europa“ am Lehrstuhl Zeitgeschichte des Historischen Seminars der Universität Heidelberg.

 

22.06. Buchvorstellung Behar Heinemann „Romani Rose – ein Leben für die Menschenrechte“

Das Kulturhaus RomnoKher in Mannheim und der danube books Verlag laden ein zu einer Lesung aus dem Buch:

„Romani Rose – ein Leben für die Menschenrechte“  von Behar Heinemann
am Donnerstag, 22. Juni, 18.30 Uhr
Kulturhaus RomnoKher, Mannheim, B7 16. Eintritt frei.

 

Die Autorin Behar Heinemann und der Verleger Thomas Zehender werden im Dialog das Buch gemeinsam vorstellen. Anschließend beantwortet Behar Heinemann Fragen des Publikums und signiert ihre Bücher.

Informationen zum Buch:
Die Bürgerrechtsarbeit Deutscher Sinti und Roma ist untrennbar mit dem Namen von Romani Rose verbunden. Seit einem halben Jahrhundert beseelt der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma den Kampf dieser Minderheit um Anerkennung des ihr während des Nationalsozialismus widerfahrenen Unrechts und um Ausgleich für das erlittene Leid. Unermüdlich hat er sein Leben in den Dienst der Menschenrechte gestellt. Auf diese Weise ist er zu einem Symbol für Gerechtigkeit und zugleich für Versöhnung mit der Mehrheitsgesellschaft geworden. Zahlreiche Bücher sind bisher zum Porajmos, dem Völkermord an den Sinti und Roma, erschienen. Weitaus weniger zahlreich sind die Publikationen, die sich mit der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung Deutscher Sinti und Roma befassen. Mit diesem Band wird erstmals eine umfassende kommentierte Bilddokumentation zum Leben und Wirken von Romani Rose als Person, Menschenrechtler, Aktivist und Politiker vorgelegt. Anhand von mehr als 200 ausdrucksstarken historischen und zeitgenössischen eigenen Fotos zeichnet die Autorin Behar Heinemann die eindrucksvolle Persönlichkeit eines bemerkenswerten und mutigen Mannes nach. Die Autorin, selbst eine seit 25 Jahren in Deutschland lebende Romni aus dem Kosovo, ist bestens mit der Bürgerrechtsarbeit dieser Minderheit vertraut. Mit ihrer plastischen und anschaulichen Dokumentation leistet sie zugleich einen wesentlichen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis von Minderheit und Mehrheitsgesellschaft und ihrer Versöhnung.

 

Juli 2017

TERMIN VERSCHOBEN ACHTUNG Märchenstunde am Sonntag

Die Erzählkunst der Sinti und Roma! Was ist das? Eine Einführung und Märchenstunde auf Romanes und Deutsch.

Beginn: 15:00 Uhr

Ort: Kulturhaus RomnoKher, B7 16, 68159 Mannheim

 

August 2017

02.08. Gedenktag an den Völkermord der Sinti und Roma

 

04.08. bis 14.08. Romanes Sprachkurs (ausgebucht)

 

September 2017

20.09. Tag der Übergabe des RomnoKher Mannheim an den Landesverband 2014

und Preisverleihung Kultur und Ehrenpreis der Sinti und Roma (in Planung)

 

30.09. – 07.10. Kulturwochen der Sinti und Roma (in Planung)

 

30.09. Geschichte der Sinti und Roma – Szenische Lesung (in Planung)

 

Oktober 2017

01.10. Sinti Café am Sonntag (in Planung)

 

02.10. – 06.10. Führungen durch die Ausstellung „Mari Parmissi“- Unsere Geschichte

Ausstellung Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr

Führungen jeweils um 15 Uhr und 16:30 Uhr

 

04.10. Buchvorstellung (in Planung)

 

07.10. Romno Galaabend (in Planung)

 

20.10. Vortrag von Daniel Strauß (in Planung)

 

22.10. Jahrestag des Mahnmals für die ermordeten Sinti und Roma Europas in Berlin

 

25.10. Gründungstag der Hildegard- Lagrenne-Stiftung

 

November 2017

13.11 und 14.11 „Nichts oder fast nichts hat die Gesellschaft daraus gelernt…“ Erscheinungsformen des Antiziganismus

In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Info:

„Nichts oder fast nichts hat die Gesellschaft daraus gelernt, sonst würde sie heute verantwortungsvoller mit uns umgehen.“ Mit diesen Worten erinnerte Zoni Weisz am 27. Januar 2011 im Deutschen Bundestag an den „vergessenen Holocaust“, den Völkermord an den Sinti und Roma. Der Niederländer, selbst ein Auschwitz-Überlebender, sprach dort als erster Vertreter seiner Minderheit anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus.

Jahrzehnte hat es gedauert, bis der Völkermord an den Sinti und Roma in das öffentliche Gedenken einbezogen worden ist. Mit etwa 100.000 Bürgerinnen und Bürgern bilden Sinti und Roma in Deutschland heute eine historisch gewachsene, seit 1997 offiziell anerkannte nationale Minderheit. An diese Ausgangslage knüpft der Vertrag an, den das Land Baden-Württemberg und der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg e.V. im Dezember 2013 geschlossen haben. Darin verschreiben sich beide Partner auch angesichts der historischen Verantwortung Deutschlands dem gemeinsamen Ziel, „jeglichen Diskriminierungen von Angehörigen der Minderheit entgegenzuwirken und den gesellschaftlichen Antiziganismus wirksam zu bekämpfen“.

Die Fachtagung möchte hierzu einen Beitrag leisten. Sie geht der Frage nach, wo und in welcher Form sich Stigmatisierung und Diskriminierung in der Gegenwart zeigen und thematisiert die historischen Entwicklungslinien. Forschungsergebnisse werden vorgestellt, Handlungsfelder vermessen und pädagogische Handlungsoptionen aufgezeigt. In verschiedenen Arbeitsgruppen besteht außerdem die Möglichkeit, aktuelle Fragestellungen vertiefend zu diskutieren.

Die Fachtagung wird vom Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg e.V. gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet. Bei der LpB sind unterschiedliche Fachbereiche beteiligt, die Redaktion „Bürger im Staat“, die Stabstelle „Demokratie stärken“ und der Fachbereich Gedenkstättenarbeit. Wie bereits bei Fachtagungen zuvor greift die Landeszentrale für politische Bildung mit dieser Schwerpunktsetzung eine Facette des Syndroms Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auf, das unterschiedliche menschenverachtende

Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb

Flyer_Fachtagung_Antiziganismus

 

28.11. Tag des Abschlusses des Staatsvertrags zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Verband Deutscher Sinti und Roma BA-WÜ

 

Dezember 2017

16.12.75 Jahre Gedenken an den Auschwitz-Erlass“ (in Planung)

 

März 2018

15.03.75 Jahre Gedenken an die Auschwitzdeportation von Sinti und Roma“ (in Planung)